Das Lokal

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Stadt Land Fluss Kultur
Residenzen 2015

Residenz 5 — Oktober 2015 / April 2016
Wolfram Lakaszus

 

 

Das Projekt besteht im Kern aus fünf künstlerischen Residenz-/Arbeits-/Veranstaltungsblöcken, die vom Lokal Harmonie in Kooperation mit PartnerInnen aus Duisburg, Moers, Geldern, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Weeze an diesen und weiteren Orten in der Region Niederrhein realisiert werden.

In den Monaten Mai, Juni, August, September und Oktober 2015 wird je ein/e (inter-)nationale/r KünstlerIn (Sparten: Musik, Performance, Bildende Kunst, Medienkunst, Installation) für jeweils 10 Tage Residenz am Niederrhein nehmen. Sie/er bildet hier ein Team mit zwei regionalen KünstlerInnen. Gemeinsam arbeiten Sie eine Woche lang an einem Thema, zu dem sie miteinander und in Auseinandersetzung mit den Besonderheiten der Region Niederrhein sowie den spezifischen räumlichen Gegebenheiten, in denen sie ihre Arbeiten entwickeln und aufführen, gelangen.

mehr Infos auf der SLFK-Website



Residenzen 2015

 

Ein Projekt Im Rahmen der Residenzreihe Stadt Land Fluss Kultur – Vol. II 2015 gefördert von:

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 PROJEKTSEITE / Dokumentation

 


Residenz 1

Mai 2015: Duisburg-Ruhrort
Residenzkünstler: Michael Nowottny, Köln – Bildende Kunst, Installation

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GESTRANDET -Waljagd im Rhein- Eine Bildinszenierung
(Projekt: Moby Dick)

mehr über "Residenz 1 — Michael Nowottny" auf der SLFK-Website

Michael Nowottny
*1961 in Lage, lebt und arbeitet seit 1988 in Köln
Studium Visuelle Kommunikation an der FH Bielefeld für Gestaltung.
Meisterschüler an der HfBK Dresden bei Prof. Peter Bömmels. 1985 erhält er das Gotland Stipendium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Seit 1988 arbeitet Michael Nowottny in Köln. 1990 und 1999 ist er Gaststipendiat der Villa Romana in Florenz. 2005 gründete er in Köln die Projektgalerie Labor Ebertplatz mit. In den letzten Jahren arbeitete Michael Nowottny verstärkt im Ausland, u.a. in der Schweiz, Norwegen, Österreich und Frankreich. 2012 war er im Rahmen der Projektausstellung „Schicksal“ des Lokal Harmonie und der KulturWerft Ruhrort mit Werken seines Zyklus zu „Moby Dick“ in Duisburg-Ruhrort präsent.
Über die Arbeit von Michael Nowottny erschienen im Kerber Verlag die Bücher Florentiner Skizzen, 2000 und De L `Apocalypse, 2004.

www.nowottnyart.de
www.labor-ebertplatz.de

 


Residenz 2

Juni 2015: Neukirchen-Vluyn
Residenzkünstlerin: Christine Scherrer, Berlin – Bildende Kunst, Objektkunst, Rauminstallation, Sound

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Requiem Eine Garteninstallation mit Stille-Raum und Klang in der alten Schlachterei Neukirchen-Vlyn

mehr über "Residenz 2 — Christine Scherrer" auf der SLFK-Website

Christine Scherrer
*1970 (in Nieheim/Ostwestfalen, lebt und arbeitet in Berlin)
Christine Scherrer hat von 1991-92 an der Kunstakademie Münster Freie Kunst studiert. 1992 an der Akademie für Bildende Künste Karlsruhe und 1992-1997 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. 2007 erhielt sie das Arbeitsstipendium Kunststiftung Moritzburg, Sachsen-Anhalt. Ausgewählte Ausstellungen: “Heimsucher”, Kunsthaus Potsdam, Potsdam (2012), “Leipzig. Fotografie seit 1839″, Museum der bildenden Künste Leipzig, Leipzig (2011), “Lebenelementar”, Fototage Trier, Trier (2010), “The Year We Make Contact – mediascape2010“, Zagreb (2010), “video_dumbo”, New York (2010), “Fabrik – Episode zwei/Unstern”, Westwerk, Hamburg (2009).

christinescherrer.de
christinescherrer.tumblr.com
soundcloud.com/christinescherrer

 


Residenz 3

August 2015: Moers
Residenzkünstlerin: Eglé Sirvydyté, Vilnius (LIT) – Musik, Komposition, Performance

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Begegnung- In diesem Jahr steht die Residenz von Sirvydyte im Zeichen der Begegnung ihrer Musik mit Bewegung/Tanz. In der täglichen Begegnung entwickelt sich eine gemeinsame Abschlußarbeit.

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Eglé Sirvydyté
ist Sängerin, Song-Writerin, Komponistin, Pianistin, Gitarristin und im Team mit anderen KünstlerInnen auch Performerin. Sie studierte und graduierte an der Kuršėnai Art School (violin class, 2003), seitdem arbeitet sie in diversen musikalischen und interdisziplinären künstlerischen Projekten. Ihre musikalische Arbeit variiert Elemente der Jazz-, Folk- und Rockmusik sowie der Electronic Music. Eglé Sirvydyté ist Mitglied und Gastsängerin in mehreren national bekannten Bands und komponiert Musiken für Film, Theater und Tanzprojekte. Als verantwortliche künstlerische Leiterin einer litauischen Jugendtheatergruppe im Rahmen des internationalen Projekts „Crossroutes 51°“ der Stiftung Mercator kam sie 2011 erstmals nach Duisburg und in Kontakt zu KünstlerInnen des Lokal Harmonie, woraus eine kontinuierliche Kooperation erwuchs.

 


Residenz 4

September 2015: Weeze | Geldern | Kleve
Residenzkünstler: Daniel Cross, Utrecht (NL) – Percussion, Komposition

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Supersymmetry - Imagine a sea, an endless sea with ships crossing it. Each wake, every wave stirred up by a ship tells us something about the past, about that ship, when and where it saled and in what direction it went. The waves contain information, like a memory. ...

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Daniel Cross
Künstlerischer Leiter des Rosa Ensembles Utrecht.
„The Rosa Ensemble operates in between: in between composed and improvised, in between music and theatre, in between light and serious, in between acoustic and electronic, traditional and experimental, classical and popular.“

www.rosaensemble.nl

 


Residenz 5

Oktober 2015: Kamp-Lintfort
Residenzkünstler: Wolfram Lakaszus, Bochum – Medienkunst

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Aus einem Ideenpool von mehr als einem Dutzend Optionen wurden vier Ansätze für interaktive Rauminstallationen ausgewählt.

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Wolfram Lakaszus
*1961 Medienkünstler und gebürtiger Hannoveraner - aufgewachsen im Schwarzwald
Studium der Sozialwissenschaftlichen Informatik sowie der Erziehungswissenschaften in Koblenz; als Künstler Auftragsarbeiten ab 1989, öffentliche Ausstellungen seit 2001.
Ausgehend von der These, dass unsere Bereitschaft zu Veränderungen nicht zuletzt davon abhängt, dass wir überhaupt einen Veränderungsbedarf wahrnehmen, geht Wolfram Lakaszus der Frage nach, welche Szenographie und welches Interaktionsschema den Betrachter zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Werk und so zu eigener Forschungstätigkeit anregen. Er geht dabei vom Vorhandenen aus: Die sozialen Besonderheiten eines Ortes, seiner ehemaligen und seiner gegenwärtigen Nutzer und Nutzung fließen ebenso ein wie dessen technische Eigenschaften. Mit den Methoden der Konzept- und der Medienkunst entstehen interaktive Installationen und Objekte. Die Projekte von Wolfram Lakaszus entstehen oft in enger Zusammenarbeit mit KollegInnen unterschiedlicher Sparten, nicht selten im Team mit Wissenschaftlern, Handwerkern, Be- und Anwohnern.

www.strange-things.org